Februar 21, 2013

Vom Verlieren und Wiederfinden...

Vom verlieren und wiederfinden 04Schon seltsam, ich hätte nie gedacht, das irgendwann der Zeitpunkt kommt an dem ich meine Worte verliere...hier an einem Ort, den ich doch eigentlich so liebe...das Schreiben sollte nie zu Last werden, aber irgendwie war die letzten Wochen einfach zu viel los und das,  was mir soviel Spaß macht und mich ganz oft so unglaublich berauscht hat, hat mich ausgenockt...in die Ecke der Belanglosigkeit gedrückt...

Ich wusste nicht mehr, was ich schreiben sollte...letzte Woche, habe ich dann einfach einen Cut gemacht...eine kurze Auszeit, meine liebe Mima, wenn du magst und bin einfach aus dem Ganzen ausgestiegen...danke, liebe Westenschnitte...man kann nicht permanent auf Trend sein... man kann nicht permanent der digitalen Welt hinterherhechten...zu schnell lässt man das reale Leben an sich vorbeirauschen...ich habe überlegt...soll ich diese Worte schreiben, aber als ich sie im Kopf hatte, wusste, spürte ich, da ist wieder etwas...das ich sagen kann...das ich aussprechen möchte...Gefühle, die man nicht verstecken muss...etwas, was wir verrückten Blogger und alle anderen Mitmenschen wohl immer mal wieder erleben werden...im Abseits unserer Möglichkeiten stehen...uns verlieren im Müssen...im zu viel von uns Wollen

...und das macht so verdammt müde...und lähmt einen...die Worte verlieren sich...im darüber nachdenken und nicht aussprechen...man möchte so gerne, aber man kann nicht...den Kopf voller Ideen...die Zeit im Nacken...irgendwann geht nichts mehr...Stop...Bremse rein...To-do-Listen raus...Seele streicheln...das leben und beherzigen, von dem ich hier immer gerne schreibe...;)...und auch auf die Gefahr hin, das es so klischeehaft wirkt...Musik war heute mal wieder mein Retter...mein Zug zurück ins Worte finden...ach, ihr Lieben, wie könnte ich auch ohne euch!...danke fürs Zuhören...;)...


(Today I let simply speak my language ... my dear foreign readers, I hope you forgive me ... the next day again with translation ... summarized I was in the creative writing hole ... but I'm back...)


(image by frauheuberg 2013, music by Emeli Sande via youtube, music by Adele via youtube, quote by Thoreau)

Kommentare:

  1. Guten Morgen, du hast mir aus der seele gesprochen, genau das gleiche gefühl habe ich auch gehabt und habe es immer noch....es gibt so unglaublich viele tolle blogs mit immer tolleren ideen oder mitmachaktionen und dann das gefühl, oh ja, hier mache ich auch mit oder das ist eine super idee, werde ich nachmachen, oder was kannst du zeigen, was es noch nicht gab?!! ...doch ganz schnell merkt man, dass das nicht geht, es gibt auch noch ein leben ausserhalb von blogger und man muss sich entscheiden, was will ich eigentlich? ich habe auch schon ans aufhören gedacht, würde vermutlich auch nicht auffallen, denn so viele leser oder kommentare habe ich nicht, aber das ist mir egal, ich schreibe in meinem blog über sachen die mir gefallen etc. und sehe es als ein virtuelles tagebuch das eben öffentlich ist....und ich jederzeit darin "blättern" kann wenn ich mich an etwas erinnern will.
    oh je, das war ein langer kommentar...
    sei ganz lieb gegrüsst
    brigitte

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    1. lieben Dank für soviele Worte...und bitte höre nicht auf, sondern auf dein Herz und "blättere" eifrig weiter in deinem virtuellen Tagebuch...danke...sei auch ganz lieb gegrüsst...i...

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  2. Hej! Dafür sind diese Worte umso schöner ... Ich mag das! Sehr! Und freu mich immer wieder neu ;-)

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    1. merci...;)...ich freue mich, wenn ihr euch freut...

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  3. Wenn Du nur wüsstest wie ich gut ich Dich verstehe und wie ich das nachfühlen kann. Irgendwas liegt wohl gerade in der Luft... ich drück Dich!

    Alles Liebe von
    Frau Süd

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    1. meine Liebe...ich weiss...aber heute kann ich wieder durchatmen...manchmal muss man einfach die Bremse ziehen...drücke dich ganz fest zurück...alles Liebe...

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  4. danke für deine ehrlichen worte.
    ja, wir müssten ab und zu die augen zu machen und uns treiben lassen, ohne große schwimmzüge, lg, éva

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    1. ohne große Schwimmzüge...gehts manchmal einfach besser...;)...danke und jetzt lasse ich mich noch ein wenig von deinen Worten treiben...drück dich...merci...

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  5. Was ist nur so traurig daran, einfach hin und wieder "auszusteigen"...? Der Strudel, mit dem sich alles weiterdreht, während man selber still steht? Oder das eigene Verstummen? Seit einiger Zeit drehe ich das für mich hin und wieder um: ich lasse jenen Strudel sein - einfach still und fern sein. Und merke, wie ich mich bald wieder viel schwungvoller und mit neuem Elan drehen kann. Sie kommen wieder, Deine Worte. Da bin ich mir ganz sicher. Und sie sind dann mitnichten belanglos sondern sagen etwas aus. Das macht sie besonders. Gib ihnen und Dir jene Pause und geniesse... Herzliche Grüße, Marja

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    1. ja, auf diesem Weg bin ich gerade auch...und gestern waren diese Zeilen ganz spontan da...aus meinem Herzen wieder hier her..."den Strudel einfach still und fern sein lassen"...wie wunderbar beschrieben...lieben Dank...das sind die Momente, in denen ich wieder weiß, warum ich hier bin...mit euch ist es einfach wunderbar...liebe Grüsse zurück...

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  6. Liebe Frau Heuberg,
    oh, was bin ich schon gerannt und habe nicht nur Worte sondern auch meine Schuhe und das Lächeln verloren.
    In dem Moment, als ich mich jedoch entschloss, niemandem hinterher zu hecheln, nicht zu versuchen mit zu rennen, ALLE Trends links liegen zu lassen und nur meinen eigenen Weg zu gehen, in dem Moment war ich frei und habe niemals mehr die Worte verloren.
    Manchmal schnappe ich dennoch nach Luft. Dann habe ich mich zum Beispiel unüberlegterweise bei einer Sache angemeldet, weil ich dachte, es ginge wirklich darum die Welt besser zu machen und nicht darum, was man noch alles mit Neonfarben und Washitape bemalen und bekleben kann. Aber auch diese kurze Atemlosigkeit geht vorüber.
    Bleiben Sie bei sich. Und hören sie auf, wenn es keinen Spaß mehr macht. Denn der ist es, um den es geht.
    Alles Liebe und viel Kraft,
    Antje

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    1. was könnte ich dich jetzt umarmen...für so viele wunderschöne Worte...du hast so Recht...danke und ich bin auf dem Weg...und noch ganz bestimmt nicht ohne euch...das hier ist zu wertvoll...danke...drück dich...

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    2. hier hake ich ein , liebe i. bleib auf deinem weg, ja. und geh uns dennoch nicht verloren ... ach, ich weiß, dass du es nicht wirst. so oder so. alles liebe!

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  7. Ich danke Dir für Deine ehrlichen Worte...wie oft schon habe ich mich genau so gefühlt...viel zu schnell, zu groß und unübersichtlich ist diese digitale Welt und läßt uns so schnell belanglos fühlen...man kann/muss sein eigenes Ding machen...anders geht es kaum, glaube ich...liebe grüße

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  8. oh liebes, was für schöne, ehrliche worte.. danke für´s teilhaben lassen.. und du, entschwinde ins analoge leben, mach das was dich glücklich macht & tu einfach das, wohin es dich treibt.. ich komme wieder, ganz egal wann..! liebste grüße, drück dich..

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  9. liebste frau heuberg, es ist ja nicht so, dass ich dich nicht vermisst hätte...so hier und da. gern hätt ich weitere collectionen mit dir zusammengesammelt und dein /euer freitag war auch der meine (meist als ohrwurm) - aber so ist das leben...wir können nicht funktionieren wie (kreativ) maschinen. im hinterkopf ist freu heuberg gespeichert bei mir, egal, wie oft du mir im digitalen leben begegnest. sich zu vergleichen, bringt immer unglück - im wahren wie im bloggerleben. jeder kocht nur mit wasser und zuviel professionalität verdirbt den spaß. ich mag dich sehr gern ( obwohl ich dir real noch nie begegnet bin) und nach diesen worten noch mehr:)
    sei ganz von herzen gegrüßt, liebe ines
    von birgit

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  10. du liebe, wie gut kann ich dich verstehen. nachfühlen.
    ich bin in gedanken bei dir
    (und verschwinde schnell wieder ins Off, das gut tut. schon jetzt.)

    herzlich
    i.

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    1. merci, meine Liebe...und husch husch ins Off zurück...danke, dass du trotzdem vorbeigeklickt hat...drück dich...

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  11. Liebe Frau Heuberg, danke für diese Worte. Manchmal (oder ganz oft) täte auch uns Bloggerinnen Entschleunigung ganz gut. Eine Auszeit, wie Indre sie grad macht, ist wunderbar. Und sich einfach eine Online-Auszeit zu gönnen ist wichtig. Man verliert sonst wirklich manchmal den Blick für sich selbst und das, was man kann und leistet. Und dann schleichen sich komische Zweifel ein, trotz toller Kommentare und lieber Freundschaften, die entstanden sind, und man weiß nicht recht, wohin und wie weiter und wofür überhaupt...
    hach, sei einfach umarmt und danke nochmal für deine ehrlichen und gar nicht banalen Worte!
    Dania

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  12. Meine Liebe, ich glaube, dieses Gefühl kennen wir alle. Und so sehr man Dich auch vermisst hat versteht man doch mit der gleichen Intensität, dass es ab und an eben nicht anders geht. Das Leben 1.0 ist nicht immer Zuckerschlecken und da kann man dann schlecht in der Bloggerwelt so tun, als sei immer alles easy. Also ein Hoch auf die Auszeiten und das Hören auf seinen Körper und vor allem auf seine Seele.

    In diesem Sinne eine liebe Umarmung zu Dir,
    Steph

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  13. Manchmal sind die Speicher einfach leer. Die der Kraft, der Energie, des Antriebs. Da möchte man einfach mal eine Zeit lang nichts müssen. Auch nicht schreiben. Nicht mal reden.

    Wir müssen so viel. Da wäre es schade, wenn das Bloggen auch noch ein Muss wird. Es soll Freude machen und dafür braucht es eben wahrscheinlich manchmal einfach eine Auszeit.

    Herzlich, Katja

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  14. hach da waren sie wieder: unsere telepathischen fähigkeiten... ohne, dass wir groß drüber gesprochen haben, wusste ich irgendwie genau, wie es dir gerade geht... umso toller und mutiger, dass du es hier auch runtergeschrieben hast...
    ich bleibe, wie oft auch immer du hier was schreibst... ich passe mich einfach deinem tempo an...
    freue mich riesig auf nächste woche und durchquatschte hotel-nächte!

    dickste umarmung, liebe südenschnitte!
    jules

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  15. das seele-streicheln ist soo wichtig. das "einfach-mal-nichts-tun-nichts-müssen" ebenso. innehalten.
    nimm dir einfach die zeit, die du brauchst. ich denk an dich!
    mano

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